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Kräuter sind Pflanzen, deren Blätter, Stängel, Blüten und Wurzeln feine Duft- und kräftige Aromastoffe enthalten können. mehr
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Der Kräutergarten
Vom Garten in die Küche: Mit einem eigenen Kräutergarten hat man stets frische und gesunde Kräuter zur Hand - und das alles ohne viel Aufwand.
Beschreibung
Definition Kräutergarten
Der Kräutergarten ist ein Nutzgarten, in dem ein- oder mehrjährige Pflanzen angebaut werden, deren oberirdische Pflanzenteile kaum oder gar nicht verholzen. Blätter, Wurzeln, Stängel, Blüten oder Früchte dieser Pflanzen enthalten feine Duft- und Aromastoffe. Die Kräuter sind zum Verzehr geeignet und aufgrund ihrer Schmackhaftigkeit und Würze zu einem wichtigen Bestandteil der heutigen Nahrungszubereitung geworden. Kräuter sind recht anspruchslose Pflanzen und leicht selbst zu ziehen. Sie gedeihen auf der Fensterbank, dem Balkon, der Terrasse, in Töpfen und Blumenkästen und natürlich ganz besonders gut in einem angelegten Kräutergarten.
Auch wenn Kräuter bereits in der Jungsteinzeit von den damals lebenden Höhlenbewohnern gesammelt und verzehrt wurden, so waren es Römer, Druiden (Kelten) Griechen und vor allem auch Mönche, die begannen, spezielle Gärten für Heilpflanzen anzulegen. Sie verwerteten Kräuter nicht nur als Nahrungsmittel, sondern erkannten auch ihre schmerzlindernde und heilende Wirkung. So entstanden die ersten Kräutergärten und wurden als Nutzgärten in die bestehenden Ziergärten integriert. Im weiteren Verlauf wurde der klassische Kräutergarten vom Ziergarten scharf abgegrenzt. Diese Gärten wurden liebevoll und kunstvoll gestaltet und bildeten meistens ein geometrisches Grundmuster. Die Beete waren durch niedrige, schmale Buchsbaumränder exakt von einander getrennt. Praktisch waren Kräutergärten mit einer sachlichen, symmetrischen Beeteinteilung, die ein leichtes Bearbeiten ermöglichte.
Der Kräutergarten sollte sich möglichst in Küchennähe befinden, damit er schnell erreicht werden kann. Wichtig sind ein sonniger Standort und eine durchlässige, eher magere Bodenbeschaffenheit. Sie sorgt für einen guten Wasserablauf. Bei der Auswahl der Pflanzen sollten die Wuchshöhe, die Farben der Blüten und Blätter und auch das Wuchern einiger Kräuter bedacht werden. Um das Wuchern zu verhindern, besteht die Möglichkeit, die Pflanzen mit ihrem Topf ins Erdreich zu setzen. Die Pflege des Kräutergartens beschränkt sich auf regelmäßiges Gießen und Unkrautjäten.
Tipps
Kräuter können in kleinen Gruppen zusammenstehen, dürfen aber auch ruhig durcheinander gepflanzt werden, allerdings ohne zu verwildern. Das eher zufällige Ergebnis besitzt einen ganz besonderen Reiz. Besonders attraktiv wirkt der Kräutergarten nach klassischem, streng gegliedertem Vorbild. Mit Hilfe von niedrigen Kräuterhecken, Platten und Wegen lassen sich die Beete befestigen und von einander abgrenzen. Der Kräutergarten kann individuelle Formen besitzen wie z.B. Rondelle, Radform, halbrund oder eckig. Eine gemütliche Gartenbank, ein Teich oder eine Vogeltränke sorgen für attraktive Blickpunkte.
Dieser Gartentipp stammt von:
meinkleinergarten.de Erstellt am: 5.11.2009
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Anwendungsmonat
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
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1 Kommentar
geschrieben von [gelöschter Benutzer] am 4.6.2010 [melden]