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Ein Rückschnitt ist wichtig, damit Jungtriebe gefördert werden und und die Wuchsform verbessert wird. mehr
Die Hecke - wissenswertes und Pflege
Die Hecke ist ein wichtiges Gestaltungselement im Garten und eine natürliche Alternative zu Zäunen und Mauern. Unsere Tipps geben Ihnen wertvolle Informationen rund um die grüne Wand.
Kategorie: Bäume und Sträucher
Werkzeuge und Materialien
Heckenschere, evtl. Leiter, Schubkarren zum Abtransport der Äste
Beschreibung
Sie ist nicht nur eine lebendige Grundstücksgrenze, sondern sie trennt auch den Nutzgarten vom Ziergarten, dient als Lärm- und Windschutz und bietet vielen heimischen Tieren wie Erdkröte, Igel, Feldhase und Haselmaus Lebensraum und Nahrung. Damit die Hecke sich kräftig entwickelt und buschig wächst, muss sie regelmäßig geschnitten werden. Allerdings ist in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September das radikale Abschneiden, Roden oder Zerstören von Hecken untersagt, um die Brut- und Nistplätze der heimischen Vogelarten nicht zu gefährden. Das Heckenschneiden sollte sich während dieser Zeit auf schonende Pflege- und Formschnitte beschränken.
Unterschieden wird grundsätzlich zwischen geschnittenen und frei wachsenden Hecken. Freiwachsende Hecken müssen regelmäßig ausgelichtet werden. Das ist bei Blütenhecken besonders wichtig, damit ihre Blühfähigkeit erhalten bleibt. Auch ein Überaltern der Gewächse wird so verhindert. Bei den geschnittenen Hecken wird zwischen drei Grundformen unterschieden. Die „rechteckige Schnittform“ ist auch für Hobbygärtner leicht durchzuführen. Allerdings kommt es in Bodennähe zu einem verminderten Lichteinfall. Die Hecke kann kahl und licht werden. Beim trapezförmigen und ovalen, b.z.w. eiförmigen Formschnitt wird der Lichteinfall nicht vermindert und ein dichter Heckenwuchs gefördert. Diese beiden Schnittformen sind etwas schwieriger umzusetzen.
Die Schnitthäufigkeit hängt zunächst vom Wachstum der Hecke ab. Sobald neue Triebe eine Länge von ca. 15 cm erreicht haben, werden sie bis auf zwei Zentimeter gekürzt. Dadurch wächst die Hecke dicht und üppig weiter. Junge Hecken müssen in den ersten beiden Jahren mehrmals geschnitten werden, damit sie sich von Beginn an dicht und buschig entwickeln. Hat die Hecke die gewünschte Höhe erreicht, erfolgt ein erster Reduktionsschnitt, bei dem sie um ca. 25 cm gekappt wird. Solch ein Reduktionsschnitt ist, je nach Pflanzenart, alle fünf bis sieben Jahre erforderlich und wird am besten an einem frostfreien Wintertag durchgeführt.
Bei älteren Hecken kann im Winter ein Verjüngungsschnitt vorgenommen werden, der das Wachstum erneut anregt. Dabei werden alte und schwache Triebe entfernt und die kräftigsten Stämme ca. 30 cm über dem Erdboden abgesägt. So wachsen die unteren Triebe kräftig nach und die Hecke wird wieder dicht und buschig. Nadelhölzer vertragen diese Schnittform nicht. Sie werden regelmäßig, gemeinsam mit anderen immergrünen Gewächsen, gegen Ende des Sommers (August/September) oder im Frühherbst geschnitten.
Dieser Gartentipp stammt von:
meinkleinergarten.de Erstellt am: 21.6.2009
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Anwendungsmonat
Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
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1 Kommentar
geschrieben von savanne am 9.9.2009 [melden]
Es gibt bei jedem Schnitt immer haufenweise Abfall zusammenzukehren/rechen... ich mache es so, ein uraltes Omaleintuch auf den Boden gelegt, munter geschnitten, da drauf fallen fast 95% vom Grünabfall. Kann man leicht in Garten reintragen. Muß halt immer verschoben werden. Ist man fertig, gibts kaum was zu kehren. Die Hecke steht ja meistens auch an einer Straßenseite. Meine Nachbarn finden die Idee neuerdings genial, habs doch gewußt, hätte ein copy right anleiern müssen - grins. Für das, was die Mitbewohner nachher auf den Häckselplatz bringen, habe ich einfach zwei alte Leintücher zusammengenäht, das gibt einen Megasack und versaut unsern Bus nicht.