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Gurken anbauen

Ob im Hausgebrauch oder in der Industrie - die Gurke ist eine der bedeutendsten Gemüsearten in unserem Garten. Diese Anbautipps helfen Ihnen bei der Aufzucht.

Kategorie: Gemüse

Beschreibung

Die Gurke (Cucumis sativus) ist eine alte Kulturpflanze und gehört zu der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Ihre ursprüngliche Heimat wird in Indien vermutet. Von hier aus soll sie sich immer weiter verbreitet und schließlich die angenehm temperierten Mittelmeerländer erreicht haben. Heute ist die Gurke auch in Nordeuropa heimisch. Die kalorienarmen, erfrischenden, durstlöschenden und sehr schmackhaften Gurken lassen sich gut in Nutzgärten kultivieren und erfreuen sich deshalb bei Hobbygärtnern sehr großer Beliebtheit.

Es gibt ca. 40 Gurkenarten. Grundsätzlich wird zwischen Salatgurken, auch Schlangengurken genannt, Einlege- und Schälgurken unterschieden. Während Einlege- und Schälgurken direkt ins Freiland gesät werden können, wird die kälteempfindliche Salatgurke überwiegend im Gewächshaus vorgezogen. Wer es einfacher wünscht, kann im Fachhandel Gurkenjungpflanzen erwerben, die auf speziellen Wurzelstöcken veredelt wurden. Gurken wachsen flach auf dem Erdboden oder winden sich an einem speziellen Gestänge oder Rankgitter empor.

Gurkenpflanzen sind kälteempfindlich und benötigen einen sonnigen oder leicht schattigen, windgeschützten Standort. Für einen Windschutz sorgen höher wachsende Gemüsesorten wie z.B. Erbsen oder Zuckermais. Die zarten Jungpflänzchen können in den ersten Wochen in eine geschlitzte Mulchfolie gesetzt werden. Diese nimmt tagsüber die Wärme auf und gibt sie nachts an die empfindlichen Pflanzen ab. Außerdem bietet die Folie Schutz vor einer Austrocknung der Pflanzen. Sie fördert sogar die Wurzelbildung und somit auch das Wachstum. Der Pflanzenabstand sollte ca. 40cm und der Reihenabstand etwa 1,40m betragen.

Gurken benötigen einen fruchtbaren, lockeren und warmen Boden, der nicht austrocknen darf. Verkrustet die Oberfläche des Erdreichs und wird hart, nimmt die Pflanze Schaden. Der Boden sollte stets flach gehalten und ein Mal monatlich mit einer dicken Mulchschicht abgedeckt werden. Gurken gedeihen sehr gut auf einem „Fuß“ aus Rinder- oder Pferdemist. Ist dieser nicht zu bekommen, kann auch grober Kompost verwendet werden, der mit Torf und gehäckseltem Stroh vermengt wird. Da Gurkenpflanzen kälte-, salz- und chlorempfindlich sind, sollte möglichst mit handwarmem Regenwasser gegossen werden. Gedüngt wird mit einem stickstoffarmen, chlorfreien Düngemittel.

Hat die Pflanze ihre gewünschte Länge oder Höhe erreicht, wird der Haupttrieb oberhalb des sechsten Blattes abgekniffen. Die Spitzen der Seitentriebe werden nach dem siebten Blatt gekürzt. Dadurch wird die Pflanze gekräftigt und der Ernteertrag erhöht. Freilandgurken wachsen üppiger und kräftiger „in Gesellschaft“ von Dill und Basilikum und werden weniger von Mehltau befallen. Zwiebeln, Knoblauch, Erbsen und Buschbohnen fördern das Wachstum der Gurken. Mit Kartoffeln, Tomaten, Radieschen, Rettich und Rosmarin vertragen sich Gurken nicht.

1 Kommentar

geschrieben von [gelöschter Benutzer] am 28.4.2009 [melden]

Danke. Das werd ich mir ausdrucken. Ist sehr hilfreich. Bin richtig froh, es ist nämlich auch sehr verständlich geschrieben. savanne

Dieser Gartentipp stammt von:
Erstellt am: 27.4.2009

Bewertung:

Ø 3,86

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