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Knoblauch anbauen und pflegen

Knoblauch hat heute einen festen Platz in allen Küchen der Welt und ist bei vielen Speisen ein unverzichtbares Gewürz. Erfahren Sie alles Wissenswerte bei uns.

Kategorie: Gemüse

Beschreibung

Der Knoblauch (Allium sativum) ist eine beliebte Gewürz- und eine anerkannte Heilpflanze, die bereits schon im Altertum bekannt war. Über Zentral- und Südasien gelangte die Pflanze über das Mittelmeer nach Europa. Vermutlich brachten die Römer den Knoblauch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. in die Region des heutigen Deutschlands. Knoblauch kann ganzjährig als Knollen in Supermärkten gekauft werden. Doch er lässt sich auch sehr gut im eigenen Garten, auf der Terrasse, der Fensterbank oder dem Balkon anbauen.

Zum üppigen Gedeihen benötigt Knoblauch einen fruchtbaren, humusreichen und ungedüngten Boden, der nicht zu feucht sein sollte. Zu viel Feuchtigkeit lässt die Wurzeln faulen. Sandiger Boden wird mit abgelagertem Kompost vermischt. Wird eventuell eine Düngung erforderlich, sollte dafür ebenfalls Komposterde verwendet werden. Die einzelnen Zehen werden etwa 5cm tief in das Erdreich gesteckt. Der Abstand der Pflanzen in der Reihe sollte 15cm und der Abstand zwischen den Reihen ca. 30cm betragen. Nur dann haben die Pflanzen genügend Raum, um sich zu entwickeln. Wichtig sind ein regelmäßiges Aufharken der Erde und die Entfernung von Unkräutern. Knoblauch wächst besser wenn das Erdreich eher trocken als zu nass ist. Zwischen dem Gießen sollte die Erde immer wieder etwas austrocknen können. Bei Pflanzen, die in Kübeln oder Töpfen wachsen, darf keine Staunässe entstehen, da auch hier die Gefahr der Fäulnisbildung besteht.

Knoblauch bevorzugt einen sonnigen, geschützten Standort und kann sehr gut zwischen andere Pflanzen gesetzt werden. Er verträgt sich mit Erdbeeren und Gurken, mit Himbeeren, Möhren, Rosen und Tomaten. Dagegen sind Kohl, Gartenbohnen und Erbsen schlechte Nachbarn für ihn. Knoblauch ist, bis auf die Lauchmotte und den Weißfäulebefall, außerordentlich resistent gegenüber Schädlingen. Der starke Knoblauchgeruch vertreibt die meisten von ihnen. So wird Knoblauch gezielt zwischen andere Nutzpflanzen gesetzt, um Schädlinge von diesen fernzuhalten.

Die optimale Pflanzzeit für Knoblauch liegt im Herbst und zwar in der Zeit von September bis Anfang November. Die Kälte des Winters schadet dem Pflanzgut nicht, sondern fördert sogar noch sein Wachstum. Nur wenn die Wintermonate sehr nass sind, werden die Pflanzen mit Reisig oder Stroh abgedeckt. Im nächsten Sommer können dann große und saftige Knollen geerntet werden. Es ist aber auch möglich, im Frühjahr Knoblauch zu pflanzen. Allerdings sollten die Zehen dann bereits schon zwischen den Monaten Februar und März in die Erde gesteckt werden. Wird zu einem späteren Zeitpunkt gepflanzt, bleiben die Knollen klein und die Ernte, gegen Ende des Sommers, fällt gering aus.

Der Knoblauch bildet im Sommer Blütenstände mit Scheindolden aus. In ihnen sitzen kleine Brutzwiebeln, die wieder als Pflanzgut verwendet werden können. Allerdings ist bei diesem Vorgehen erst nach zwei Jahren mit einer üppigen Knoblauchernte zu rechnen. Wer besonders große Knoblauchknollen ernten möchte, sollte die Blütenstiele noch vor der Blüte entfernen. Dadurch kann die Pflanze ihre ganze Kraft in die Knollenbildung stecken.

3 Kommentare

geschrieben von [gelöschter Benutzer] am 5.4.2009 [melden]

Super beschrieben, ich werde es nun auch mal versuchen,und auf eine kleine Ernte hoffen.
Vielen dank für diesen Tipp

geschrieben von am 5.7.2009 [melden]

Knoblauchlikör:
Wenn der Knoblauch (Knofi) dann geerntet wird, habe ich folgenden REZEPTVORSCHLAG:
Ca. 25 Zehen Knofi in eine verschließbare Flasche mit großem Hals geben (geschält und leicht angedrückt)
Mit einem halben Liter Schnaps (Korn, Gin oder Wodka) auffüllen und verschlossen mindestens 4 Wochen (besser 3 Monate) an einem warmen aber schattigen Ort ziehen lassen.
Abseiehen und in ansprechende Flaschen füllen.
DAS HAUT REIN!!!
Wer es nicht so krass will, kann mit Zitronensaft und Honig etwas abrunden.
Bitte nur genießen, wenn an den nächsten drei Tagen kein Kontakt zu Personen besteht, die das nicht genossen haben!

geschrieben von am 5.7.2009 [melden]

Boahr, das hört sich brutal an! Eignet sich bestimmt auch als Insektenvernichtungsmittel :D Ich hab mal Knoblauchsuppe gemacht, da waren 12 Zehen drin und das hat man noch nach drei Tagen gerochen... aber 25 ist krass!

Dieser Gartentipp stammt von:
Erstellt am: 5.4.2009

Bewertung:

Ø 4,67

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